Delirium Café Köln

Das Delirium Café in Köln, gut gelegen in der Kölner Altstadt, Salzgasse 2-4. Es ist das erste seiner Art in Deutschland, und hat dort erst seit September 2018 geöffnet.

Eine Bar, die nationale und internationale Craftbiere und Biere anbietet. Sie ist mit 31 ständig wechselnden Hähnen ausgestattet. Darunter natürlich auch verschiedene Biere der Brouwerij Huyghe aus Belgien, aktuell: Früli Strawberry Beer, Delirium Tremens, Delirium Red, Delirium Noctornum, Delirium Noel, La Guillotine, Campus Premium, Delirium Argentum. Zudem eine Menge anderer Biere aus dem In- und Ausland. Von IPA zu Berliner Weiße zu Stouts und Dubbels/Tripels. Zudem sind auch zahlreiche Flaschenbiere erhältlich, darunter auch eine beeindruckende tolle Auswahl an Geuzen und Krieks.


Preislich pendeln sich alle Biere vom Fass aktuell bei 3,50 € bis 6,50 € ein. Die Flaschenbiere variieren, vor allem bei den größeren Flaschen natürlich.
Es gibt einen langen Tresen, zudem aber auch schöne Sitzmöglichkeiten am Tisch. Was ich besonders attraktiv fand: Die gemütliche Sitztribüne mit Blick auf den Tresen und die gesamten Zapfhähne. Ebenfalls interessant aufgefallen, ist das internationale Publikum, das hier angezogen wird. Dort kann man sicherlich einige Stunden verbringen, ohne Langeweile zu empfinden.

Ob mit Freunden oder Familie, da ist sicher für jeden etwas dabei. Aber auch alleine trifft man relativ schnell auf Gleichgesinnte und tolle Gespräche.

Winterwunder

Übersicht:
Sorte: Bock
Brauerei: Vulkan Bräu
Name: Winterwunder
ABV: 7, 1 %

Wie schön, dass es hier zu Lande nun etwas geschneit hat. Dazu kommt das Winterwunder, einer Brauspezialität aus dem Hause Vulkan Bräu doch gerade recht. Neben den üblichen Zutaten kommen hier Zimt, Nelken, Kardamom, Anis und Muskat in den Sud. Also die volle Ladung. Auch wenn Weihnachten längst vorüber ist, passt es auch hervorragend in den Januar.


Dunkelorange mit normal ausgeprägter dichter Schaumkrone lässt es sich im Glas erblicken.
In der Nase sind einige Gewürze sofort heraus zu filtern wie unter anderem Anis, Nelken, Zimt und Kardamom. Der Antrunk gestaltet sich mild und angenehm würzig.
Der Nachtrunk präsentiert sich malzbetont mit starken Noten an Kardamom, Zimt und Nelken.
Eine feine Hopfenbittere beendet das Winterwunder.


Fazit: Die Aromenvielfalt ist hier gut ausgeprägt, wobei für meinen Geschmack die Gewürze vor allem Kardamom vielleicht etwas zu stark auftreten. Trotzdem ein richtig gutes Bier, welches ich auch nochmal trinken würde.
Raiting: 7/10

DDH Pale v2

Übersicht:
Sorte: Pale Ale
Brauerei: Cloudwater
Name: DDH Pale Ale v2
ABV: 5,5 %

Heute möchte ich euch ein Bier von Cloudwater Brew Co aus Manchester, England vorstellen. Dieses Bier wurde speziell für die Beardless Beer Week 2018 gebraut. Ein Craftbeer Festival organisiert von Manchesters Crown & Kettle und Woman on Tap. Denn wie beardless = bartlos schon andeutet, geht es hier um Frauen, die Ideen entworfen oder auch selbst am Sudkessel gestanden haben.


Jetzt zum Bier: Gebraut wurde ein DDH Pale Ale (DDH Pale v2) mit 5,5 % ABV.
Ein tolles Dosendesign erstellt von Nizaket Sinanovska. Der Inhalt spricht Bände. Im Glas ein schönes hellorange mit gut ausgeprägter Schaumkrone.


In der Nase ist es sehr hopfig, zudem florale grasige und harzige Noten. Dazu kommt eine ausgewogene Fruchtigkeit an Manderine, Mango und etwas Citrus.
Der Antrunk ist cremig und weich, der Nachtrunk präsentiert sich kräftig mit viel Manderine und Citrus. Eine gute und nicht zu starke Hopfenbittere beendet den Trinkspaß und lässt das vollmundige Bier sanft zu Ende kommen. Einziger Kritikpunkt ist hier, dass die tollen Fruchtnoten nicht allzulange auf der Zunge haften.


Ein tolles Teil, was sich auf jeden Fall zu kaufen lohnt. Mich hat es geschmacklich etwas an das 7:45 Escaltion von Crew Republic erinnert, vielleicht kennen einige von euch diese tolle Brauerei aus der Nähe von München. Auch wenn es sich dabei um ein Double IPA mit 8,3 % handelt, kam dieses DDH Pale Ale vom Aroma her auf jeden Fall in diese Richtung.

Raiting: 8/10

Shake The World, Freak Out

Übersicht:
Sorte: Milkshake Pale Ale
Brauerei: Ale Browar
Name: Shake the World
ABV: 5,0 %

Heute möchte ich 2 Biere der Brauerei AleBrowar aus Polen vorstellen. Vielleicht ist diese einigen durch den Collab Brew mit Himburgs Braukunstkeller schon bekannt. Sie brauten zusammen das Herr Axolotl, eine Berliner Weiße, die mit Himbeeren verfeinert wurde. Ein wirklich großartgies Bier, welches ich auf der Craftbeermesse in Mainz direkt am Stand verkosten durfte.

Jetzt zu den Bieren: Zum einen das Shake the World, Milkshake Pale Ale und das Freak Out, New England IPA z Marakuja. Beide kommen in der 0.5 Liter Flasche und in einem auffälligen und auch sehr aufwändigen Design, das sehr anspricht.
Das Shake the World, speziell gebraut mit Vanille und Laktose mit 5,0 % ABV besticht durch seine tiefenorangene naturtrübe Farbe mit gut augeprägten cremigen Schaum.

Der Geruch, ist wie der Name schon betitelt stark vanillelastig, dazu treten Früchte an Mango und Pfirsisch.
Der Antrunk präsentiert sich leicht süsslich und cremig. Im Nachtrunk bilden sich neben Vanille auch jetzt milkshakeartige Noten durch. Die Frucht verblasst hier etwas, es sind aber noch Nuancen von Mango zu spüren. Das Bier findet sein Ende mit einer angenehmen Hopfenbittere, währenddessen können sich die Aromen noch gut auf der Zunge halten.


Abschließend ist zu sagen, das das Bier sehr aromareich und die Zugabe von Vanille und Laktose üppig war. Es war wirklich mal etws anderes, aber ich wäre wahrscheinlich auch mit weniger Inhalt zufrieden gewesen, da es die Geschmacksnerven stark beansprucht. Raiting: 8/10

Übersicht:
Sorte: NEIPA
Brauerei: Ale Browar
Name: Freak Out
ABV: 5,2 %


Das Freak Out mit 5,2 % ABV als NEIPA hat im Vergleich zu anderen Bieren seiner Art deutlich weniger Alkoholgehalt.
Es wurde, wie auch hier der Name vermuten lässt, mit Maracuja gebraut.
Farblich ist es vom Milkshake IPA
kaum zu unterscheiden, hat auch die gleiche üppige Schaumkrone.


Geruchstechnisch prägt sich hier eine ganze Palette an Aromen aus. Bestechende Säuerlichkeit plus hervorgehobene Fruchtigkeit der Passionsfrucht, die wirklich gut durchkommt. Was jedoch nicht verwunderlich ist, da diese ja hinzu gegeben wurde. Außerdem kommen noch Zitrusfrüchte hinzu. Das Bier strahlt zudem eine tolle Frische aus.


Geschmacklich wirkt es auch hier wieder cremig und weich, und es kommt zu einer soliden Fruchtigkeit. Insgesamt könnte es aber auch noch mehr Power an Frucht geben, das fällt leider noch etwas flach aus. Auch hier wird, wie oft gewohnt bei diesem Bierstil an der Hopfenbittere gespart.


Abschließend ist hier zu sagen, dass der Geruch mehr versprochen hat als der Geschmack. Die Fruchtigkeit war gut vorhanden, hätte aber gerne ausgeprägter und kräftiger sein können. Jedoch trotzdem ein gutes Bier, dass man sich ab und an gerne gönnen kann und dabei keineswegs etwas falsch macht.

Raiting: 7/10

Mr. Yeast and Mr. Haze

Übersicht:
Sorte: NEIPA
Brauerei: Sudden Death Brewing
Name: Mr. Yeast and Mr. Haze
ABV: 7,0 %

Winter: Zeit für schwere Biere und intensive Stouts. Aber, dass es durchaus mal fruchtig sein darf und dennoch zu dieser kalten Jahreszeit angemessen, beweist mal wieder Sudden Death Brewing. Zwei Männer mit einer Mission: Kreatives Bier, welches aus der Masse heraussticht und auch in der Craftszene auffällt. Sie brauen aktuell noch als Gypsy Brewer in der Klüvers Brauerei am Timmendorfer Strand. Neben ihrem Fabel für Eishockey haben sie sich vor ein paar Jahren dann an den Sudkessel begeben und in der deutschen Craft-Szene mal ordentlich Wind gemacht. Ihr Markenzeichen sind die fruchtbetonten NEIPA‘s, seit neuestem können sie aber auch tolle Stouts wie zum Beispiel das Cinnamon Bun mit Zimtschneckenextrakt und weiteren Zutaten oder ein West Coast IPA, gutes Pils können sie auch.
Ihre NEIPA Reihe Monsters of New England müsste mittlerweile jedem Bier- und Craftbierfanatiker bekannt sein.
Das neueste Werk ist das Mr. Yeast and Mr. Haze mit knackigen 7,0 % ABV.
Es wurde speziell mit Haferflocken und Laktose gebraut. Die Hopfensorten bestehen aus Mosaic, Galaxy, Vic Secret. Zudem wird eine besondere Hefe, nämlich die London Fog (Nebel) Hefe verwendet.
Jetzt zum Bier:
Im Glas erscheint es schön naturtrüb hellorange mit einer eher geringeren Schaumkrone.
In der Nase dominiert Ananas, Kiwi und Mango, zudem tritt außerem eine leichte Harzigkeit.
Der Antrunk ist weich und cremig, im Nachtrunk bilden sich Ananas und Mango gut aus und verteilen sich wunderbar im Mundraum. Zum Abschluss erfolgt eine stärkere Hopfenbittere, die noch ein bisschen auf der Zunge bleibt. Alles in allem wieder ein typisches Bier dieser Brauerei, das sich sehen lassen kann. Gute ausgeprägte Fruchtnoten und eine moderate Hopfenbittere machen dieses Bier aus. Rating: 9/10