Scharrenbräu

Sorten: Landbier, Rotbier, Wieß
Brauerei: Scharrenbräu
Namen: Landbier, Düvelche, Engelche
ABV: 5,0 %
Rating: 8/10, 7,5/10, 7/10

Als ich letzte Woche in der Bar Balthasar in Bonn war, hatte ich das Glück gleich 3 Biere von der noch recht neuen Brauerei aus Köln Porz, genannt Scharrenbräu zu probieren.

Verkostet wurde zuerst das Landbier.
Geruchlich kommt es einem Brown Ale nahe, im Geschmack zeigt sich viel Nuss und Karamell mit einem leicht brotigen Finish.

Das zweite Bier war das Rotbier, genannt Düvelche.
Hier zeigt sich in der Nase eine eindrucksvolle Kräuternote zusammen mit leichten Honignoten. Im Geschmack offenbaren sich malzig-karamellige Noten mit einer Idee Honig.

Das letzte Bier war das Engelche, ein Wieß (für diejenigen die dieser Begriff nicht so geläufig ist, es handelt sich hierbei um eine Vorform des Kölsch in unfiltriert):

Im Geruch zeigt es sich hier etwas malzig mit einer leichten Süßlichkeit. Ebenfalls schwingt eine würzige Note mit. Der weiche und ebenfalls süßliche Antrunk zeigt im Nachgang etwas Honig mit malzigen Nuancen.

Alle 3 Biere sind geschmacklich spannend und auch sehr süffig. Ich freue mich schon auf weitere Biere dieser interessanten neuen Brauerei aus dem Kreis Köln!

Urban Chestnut Brewing Company


Bevor es am Donnerstag zum Hopfenforschungszentrum in Hüll ging, besuchten wir am Mittwoch zu zweit, die in Wolnzach ansässige Brauerei Urban Chestnut.

Diese wurde vor einigen Jahren in den Staaten gegründet. Vor 5 Jahren machte dann der Gründer einen Zweitsitz in Deutschland auf.

Urban steht übrigens für das Moderne, Chestnut für Kastanienbaum, was für Tradionalität steht, laut Gründer Florian.

Er führte uns in der gesamten Brauerei rum, erzählte uns von seinen Bieren, von denen er fast jedes einzelne frisch zwickelte. Somit konnten wir gleich seine gesamten Biere verkosten.

Es begann mit seinem Zwickl: Eine stark malzige Geschichte ohne die so oft bei diesem Bierstil auftretende stärkere Süßlichkeit mit einer Idee Würzigkeit und erdigen Aromen, die sowohl im Geruch, als auch geschmacklich auftreten.

Das zweite war: Helles Vollbier:
Ein super leicht daher kommendes würzig-blumiges Bier.

Das dritte war das Wolamot, ein Bockbier. Tolle Kräuternoten verbunden mit schokoladigne Noten, viel Malzigkeit und einer angenehmen Würzigkeit. Auch hier war ich begeistert, da Bockbiere eigentlich nicht gerade zu meinen Lieblingsbieren zählen.

Das vierte Bier im Bunde stellt die Hopfenperle dar, ein grandioses Pils. Frisch, stärker würzig und herb, welches mir Florian netterweise auch nochmal als Flasche mitgegeben hat.

Ein Blend aus mehreren Hopfensorten war das fünfte Bier: Grünhopfen
Viele kräuterige Noten mit einer tollen Würzigkeit verbunden mit spritziger Citrusfrucht und einem hinten raus erdigen Abgang.

Zum Schluss gabs dann noch das Pale Ale, genannt Zuagroast aus der Flasche. Eine geniale Interpretation voll mit Honig, würzigen Noten, Trockenfrüchten verbunden mit einer tollen Malznote.

Ein insgesamt ziemlich interessanter Nachmittag mit einer Vielzahl an leckeren Bieren. Hat mich gefreut da zu sein!

DDH Pale v2

Übersicht:
Sorte: Pale Ale
Brauerei: Cloudwater
Name: DDH Pale Ale v2
ABV: 5,5 %

Heute möchte ich euch ein Bier von Cloudwater Brew Co aus Manchester, England vorstellen. Dieses Bier wurde speziell für die Beardless Beer Week 2018 gebraut. Ein Craftbeer Festival organisiert von Manchesters Crown & Kettle und Woman on Tap. Denn wie beardless = bartlos schon andeutet, geht es hier um Frauen, die Ideen entworfen oder auch selbst am Sudkessel gestanden haben.


Jetzt zum Bier: Gebraut wurde ein DDH Pale Ale (DDH Pale v2) mit 5,5 % ABV.
Ein tolles Dosendesign erstellt von Nizaket Sinanovska. Der Inhalt spricht Bände. Im Glas ein schönes hellorange mit gut ausgeprägter Schaumkrone.


In der Nase ist es sehr hopfig, zudem florale grasige und harzige Noten. Dazu kommt eine ausgewogene Fruchtigkeit an Manderine, Mango und etwas Citrus.
Der Antrunk ist cremig und weich, der Nachtrunk präsentiert sich kräftig mit viel Manderine und Citrus. Eine gute und nicht zu starke Hopfenbittere beendet den Trinkspaß und lässt das vollmundige Bier sanft zu Ende kommen. Einziger Kritikpunkt ist hier, dass die tollen Fruchtnoten nicht allzulange auf der Zunge haften.


Ein tolles Teil, was sich auf jeden Fall zu kaufen lohnt. Mich hat es geschmacklich etwas an das 7:45 Escaltion von Crew Republic erinnert, vielleicht kennen einige von euch diese tolle Brauerei aus der Nähe von München. Auch wenn es sich dabei um ein Double IPA mit 8,3 % handelt, kam dieses DDH Pale Ale vom Aroma her auf jeden Fall in diese Richtung.

Raiting: 8/10