Shake The World, Freak Out

Übersicht:
Sorte: Milkshake Pale Ale
Brauerei: Ale Browar
Name: Shake the World
ABV: 5,0 %

Heute möchte ich 2 Biere der Brauerei AleBrowar aus Polen vorstellen. Vielleicht ist diese einigen durch den Collab Brew mit Himburgs Braukunstkeller schon bekannt. Sie brauten zusammen das Herr Axolotl, eine Berliner Weiße, die mit Himbeeren verfeinert wurde. Ein wirklich großartgies Bier, welches ich auf der Craftbeermesse in Mainz direkt am Stand verkosten durfte.

Jetzt zu den Bieren: Zum einen das Shake the World, Milkshake Pale Ale und das Freak Out, New England IPA z Marakuja. Beide kommen in der 0.5 Liter Flasche und in einem auffälligen und auch sehr aufwändigen Design, das sehr anspricht.
Das Shake the World, speziell gebraut mit Vanille und Laktose mit 5,0 % ABV besticht durch seine tiefenorangene naturtrübe Farbe mit gut augeprägten cremigen Schaum.

Der Geruch, ist wie der Name schon betitelt stark vanillelastig, dazu treten Früchte an Mango und Pfirsisch.
Der Antrunk präsentiert sich leicht süsslich und cremig. Im Nachtrunk bilden sich neben Vanille auch jetzt milkshakeartige Noten durch. Die Frucht verblasst hier etwas, es sind aber noch Nuancen von Mango zu spüren. Das Bier findet sein Ende mit einer angenehmen Hopfenbittere, währenddessen können sich die Aromen noch gut auf der Zunge halten.


Abschließend ist zu sagen, das das Bier sehr aromareich und die Zugabe von Vanille und Laktose üppig war. Es war wirklich mal etws anderes, aber ich wäre wahrscheinlich auch mit weniger Inhalt zufrieden gewesen, da es die Geschmacksnerven stark beansprucht. Raiting: 8/10

Übersicht:
Sorte: NEIPA
Brauerei: Ale Browar
Name: Freak Out
ABV: 5,2 %


Das Freak Out mit 5,2 % ABV als NEIPA hat im Vergleich zu anderen Bieren seiner Art deutlich weniger Alkoholgehalt.
Es wurde, wie auch hier der Name vermuten lässt, mit Maracuja gebraut.
Farblich ist es vom Milkshake IPA
kaum zu unterscheiden, hat auch die gleiche üppige Schaumkrone.


Geruchstechnisch prägt sich hier eine ganze Palette an Aromen aus. Bestechende Säuerlichkeit plus hervorgehobene Fruchtigkeit der Passionsfrucht, die wirklich gut durchkommt. Was jedoch nicht verwunderlich ist, da diese ja hinzu gegeben wurde. Außerdem kommen noch Zitrusfrüchte hinzu. Das Bier strahlt zudem eine tolle Frische aus.


Geschmacklich wirkt es auch hier wieder cremig und weich, und es kommt zu einer soliden Fruchtigkeit. Insgesamt könnte es aber auch noch mehr Power an Frucht geben, das fällt leider noch etwas flach aus. Auch hier wird, wie oft gewohnt bei diesem Bierstil an der Hopfenbittere gespart.


Abschließend ist hier zu sagen, dass der Geruch mehr versprochen hat als der Geschmack. Die Fruchtigkeit war gut vorhanden, hätte aber gerne ausgeprägter und kräftiger sein können. Jedoch trotzdem ein gutes Bier, dass man sich ab und an gerne gönnen kann und dabei keineswegs etwas falsch macht.

Raiting: 7/10

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